die eigene Ausrüstung

Die ABC-Ausrüstung

Besteht aus Maske, Schnorchel und Flossen (mit Füßlingen)

Maske

Sie sollte angenehm zu tragen und an die Gesichtsform angepasst sein (drück die Maske ohne das Maskenband zu verwenden auf dein Gesicht, jetzt sollte sie von alleine halten). Ich bevorzuge Masken deren Körper aus durchsichtigem Silikon ist. Hier kann man mit Einschränkungen auch "durch" den Maskenkörper sehen und man fühlt sich nicht so eingeengt, Stichwort "Tunnelblick". Allerdings ist das durchsichtige Silikon empfindlicher gegen Verfärbung, durch die Sonne, anders als schwarz eingefärbtes Silikon.

Geachtet werden sollte auch auf nicht zu viel Volumen (ausblasen von eingedrungenem Wasser). Brillenträgern sollten auf ein geteiltes Gesichtsfeld achten und das es optische Gläser für die Maske, am besten direkt vom Hersteller gibt. Dies ist zumindest billiger als eine Sonderanfertigung vom Optiker. Optische Gläser bieten viele Hersteller an, allerdings nicht für alle Maskentypen.

Ich selbst bevorzuge die "Look I" von Technisub. Der Nachfolger, die "Look II", soll gegenüber der nahezu universellen Passform vom älteren Typ nicht so optimal sein.

Schnorchel

Als Idealmaß für einen Schnorchel wird für den Innendurchmesser 20 mm und für die Länge 35 cm angesehen. Wenn dicker wie 25 mm (schlechtes Ausblasen von Wasser) oder länger als 40 cm führt dies zur Gefahr der Pendelatmung (mangelnder Gasaustausch im Rohr), sowie eine daraus resultierende Bewusstlosigkeit. Durch den Druckunterschied in der Lunge gegenüber der Wasseroberfläche, bei einem langen Schnorchel, besteht die Gefahr von einem Barotrauma der Lunge.

Es gibt die verschiedensten Arten von Schnorcheln, mit und ohne Ausblashilfe (Ventile am Mundstück), oder Doppelrohr zum leichteren Ausblasen.

Ohne Schnorchel sollte man nie einen Tauchgang unternehmen, auch wenn er nicht an der Maske befestigt ist sondern in der Seitentasche vom Jacket oder am Messerhalter steckt.

Flossen

Die deutlichsten Unterschiede sind hier die sogennannten Schwimbadflossen zu den Geräteflossen.

  • Geräteflossen, Flossen mit Fersenband die mit Füßlingen getragen werden
    • Geräteflossen werden mit dünner oder Dicker Sole angeboten. Die dicke Sole hat auf alle Fälle Vorteile wenn häufig über steinigen oder sogar felsigen Untergrund (wie in Kroatien) zum Tauchplatz gegangen wird.
  • Schwimmbad- oder Schnorchelflosse: Flossen mit geschlossenem Fußteil
    • diese werden gerne auf dem Boot und in tropischen Gewässern getragen.

Zu beiden empfiehlt sich das Tragen von Neoprensocken als Kälteschutz oder auch wegen der entstehenden Gerüche im Füßling. Bei der Schwimmbadflosse verhindern sie auch ein Aufreiben der Haut.

Durch verschiedene Materialmixe und Strömungskanäle wird versucht eine muskelschonende Flosse mit gutem Vortrieb zu zaubern. Denn eine weiche Flosse ist muskelschonender während eine harte Flosse besseren Vortrieb liefert.

Einen Blick sollte auch auf die Schnallen geworfen werden, wie z.B. das ABS-System von Mares (Achtung, hier halten die Schnallen mit der Zeit nicht mehr perfekt, darum wurde später einer Schiebeverriegelung eingebaut), die ein bequemeres An- und Ausziehen ermöglicht. Am besten ist allerdings ein elastisches Fersenband, die Springstraps, entweder mit Edelstahlfeder oder aus Vollgummi, je nach Hersteller. Hierbei ist auf die Schuhgrösse zu achten, wobei auch längenverstellbare Springstraps auf dem Markt angeboten werden.

Pflege

Wartung