der Atemregler (Schnuffi)

bestehend aus erster und zweiter Stufe.

Er ermöglicht uns Tauchern unter Wasser zu atmen.

erste Stufe:

Hier wird im wesentlichem zwischen kolbengesteuerten sowie membrangesteuerten Druckminderern unterscheiden. Beide können je nach Ausführung vom Flaschenventil entweder über ein Handrad in den DIN-Anschluß geschraubt, oder als INT-Ausführung durch einen Bügelanschluß montiert werden

Bei der membrangesteuerten Ausführung dringt kein Wasser in den regelnden Teil, sprich die bewegten Teile ein und ist somit von Haus aus besser gegen Vereisung geschützt.
Für den kolbengesteuerten Automaten spricht der einfachere Aufbau und somit auch der niedrigere Anschaffungspreis. Bei diesem Typ sollte man aber einen zusätzlichen Vereisungsschutz mit einkalkulieren, wenn er nicht bereits mit ausgeliefert wird.
Übrigens, vereisen kann der Automat bereits bei Temperaturen um +10°C, also zum Beispiel auch bereits im Mittelmeer (man denke nur an Kroatien oder Elba).
Luft die sich entspannt kühlt ab (Funktionsweise des Kühl- schrankes). Mares hat vor einpaar Jahren eine Untersuchung durchführen lassen, im Atemregler sollen Temperaturen von "-60°C" gemessen worden sein.

Bei beiden Ausführungen ist allerdings darauf zu achten das sie kompensierte Automaten sind, d.h. das sie den Mitteldruck mit steigendem Umgebungsdruck anheben, bzw. dem sinkenden Flaschendruck entgegen wirken.

Auch ist auf eine ausreichende Anzahl von Hoch- und Mitteldruckabgänge zu achten, vielleicht für später mal ein Trockentauchanzug oder einen luftintegrierter Tauchcomputer mit Funk anschliessen zu können (2 HD + 4 MD).

zweite Stufe

Die Aufgabe des eigentlichen Lungenautomaten ist, immer die benötigte Menge Luft mit dem richtigen Druck an den Taucher abzugeben.

Als Oktopus wird eine 2-te zweite-Stufe bezeichnet die meistens in einer auffälligen Farbe und mit längerem Mitteldruckschlauch an der ersten Stufe hängt. Falls der Buddy mal in Luftnöte geraten sollte, dürfte mit Oktopus keine Wechselatmung notwendig sein.

Als Komfort-Merkmale gibt es die Venturiunterstützung zur automatischen Anpassung, oder ein Rändelrad zur manuellen Verändern des Einatemwiederstandes.

Konsole

ich bevorzuge eine Zweierkonsole.

Meine Konsole beinhaltet neben dem Finimeter noch einen Kompass. Diese Kombination benutze ich seit beginn meiner Taucherei und bin immer noch zufrieden.

Eine Zweierkonsole ist nicht so sperrig wie eine Dreierkonsole aber immer noch gut zu verstauen.

für Warmwasser

Hier besteht unsere Konfiguration meistens aus einer ersten Stufe an deren Niederdruckanschlüssen zwei Zweite Stufen sowie der Inflatorschlauch zum Anschluß vom Jacket montiert sind.

An einem Hochdruckanschluß befindet sich ein Finimeter oder Konsole mit Finimeter um den Flaschendruck zu kontrollieren.

für Kaltwasser

Für Kaltwasser lautet die Empfehlung mit zwei ersten Stufen zu tauchen an dem jeweils eine Zweite Stufe sowie jeweils ein Finimeter angeschlossen sind. Auch hier würde ich an einer der ersten Stufen eine kleine zweier Konsole verwenden.

An einer der ersten Stufen befindet sich der Inflatorschlauch zum Anschluß vom Jacket.

Zum Tauchen mit Trockentauchanzug wird dieser, über einen Inflatorschlauch, mit der zweiten ersten Stufe verbunden.

Pflege

Wartung

Check

Wenn der Regler auf der zugedrehten Flasche montiert ist darf beim Einatmen keine Luft kommen, ansonsten könnte die Membran beschädigt sein.